Montag, 2. Dezember 2013

Baum

 Natürlicher Prozeß; Lebensstruktur - An welcher Stelle meines Lebens bin ich zu wachsen bereit?
Erforschung deiner Verbindung mit der Energie der Erde und des Himmels; die Wurzeln deines Lebens erkunden.

Assoziation: Baumlang, Schlagbaum, Grenze.

Eine Gabe von den Baumwesen; Verstehen von oder eine Erfahrung mit der Energie der Bäume.

Archetypisches Symbol für Fruchtbarkeit, Geburt und Tod, auch als Lebens- oder Stammbaum gedeutet. Ihm kommt auch ein weiblicher Aspekt zu, da alles Leben aus der Mutter hervorgeht. Ohne Bäume kein Wald. Der Baum symbolisiert die Verbindung von Himmel und Erde. Seine Wurzeln verankern ihn tief in der Erde und der Mythologie zufolge bergen sie einen wohlversteckten Schatz: Die Weisheit des Lebens. Wir sprechen auch vom
Lebensbaum, den wir ironischerweise häufig auf Friedhöfen finden. Aber das ist schon die domestizierte Form des Baums. In all seiner Kraft erscheint er uns in den heiligen Bäumen der Germanen, zu denen besonders die mächtige Eiche, die harte Esche und die Eibe gezählt werden. Das sind Symbole der Urkräfte des Lebens. All diese Bäume
gehen vermutlich auf den Archetyp des Baums der germanischen Weltenesche Yggdrasil zurück. Dieser immergrüne Baum breitet schützend seine Zweige über Himmel und Erde aus und auf seiner Spitze sitzt der Adler, der die Welt beobachtet, und ein Habicht, der das Wetter macht. Die das Schicksal symbolisierenden Nornen leben an seinem Stamm, und bei Unwettern suchen hier die wilden Tiere Schutz... Ein Baum ist das Sinnbild für die ursprüngliche Struktur des menschlichen Innenlebens. Taucht im Traum ein Baum auf, so tut man gut daran, sich mit diesem Bild eingehend zu befassen. Baum steht in enger Beziehung zur Persönlichkeit und ihrer Art, das Leben zu bewältigen. Insbesondere kann man daraus oft Rückschlüsse auf Energie und Tatkraft, Einstellungen, Überzeugungen, Ideen und Werte ziehen, die das Verhalten und Handeln maßgeblich beeinflussen. Manchmal wird der Baum auch als Potenzsymbol verstanden. Um einen Baumtraum allerdings eingehend deuten zu können, muß man den Baum näher betrachten. Früchte, Wurzeln, Stamm und Krone, wie auch Äste und deren Zustand geben nähere Auskünfte. Die folgenden Begleitumstände können die genaue Deutung oft erleichtern:

- Adam und Eva pflückten den Apfel vom Baum der Erkenntnis und zogen daraus die Lehre für ihr weiteres Leben. Wer also von einem Baum träumt, kann auf Erkenntnisse hoffen, die ihm im Wachleben weiterhelfen werden.
- Ein Wald voller weißer Bäume kann den Wunsch andeuten, eine neue, positive Lebensphase zu beginnen.
- Der belaubte, schutzbietende und früchtetragende Wipfel steht für das weibliche Element.
- Die Blätter sagen etwas darüber aus, wie der Träumende auf seine Umwelt einwirkt.
- Zweige und Blätter zusammen sind wie die Gedanken und Ideen, Pläne und Hoffnungen, die mitunter Früchte tragen.
- Die Zweige selbst geben Aufschluß über die abgeschlossenen Entwicklungsstadien des Träumenden. Ein Baum mit ausladenden Ästen steht für eine warmherzige und liebevolle Persönlichkeit, während ein kleiner, dichtblättriger Baum auf eine verklemmte Persönlichkeit schließen läßt.
- Ein wohlgeformter Baum symbolisiert eine wohlgeordnete und ein großer, wirrer Baum eine chaotische Persönlichkeit.
- Baum mit Blüten zeigt bessere Gesundheit, persönliches Glück oder neue Tatkraft und Energie an, manchmal auch stärkere sexuelle Bedürfnisse, die bisher vielleicht unterdrückt werden.
- Baum mit Früchten verheißt Erfolge durch gute Arbeit, insbesondere wenn man sie selbst erntet.
- Ein Baum der verfaulte Früchte trägt, kann Sorge über die Zukunft anzeigen.
- Kahle, abgestorbene oder verkohlte Bäume kündigen an, daß man die Früchte seiner Arbeit nicht ernten wird, sondern mit Mißerfolgen und Sorgen rechnen muß. Manchmal kann dieses Symbol aber auch positiv als Warnung vor falschen Einstellungen, Haltungen, Überzeugungen und Idealen verstanden werden, die man ablegen sollte, weil sie im Leben einfach nicht mehr weiterhelfen.
- Ein vermodernder oder toter Baum wird meistens als ein Symbol des Mißfallens oder der Angst gedeutet.
- Ein Baum oder Schößling, der aus den Lenden eines Mannes sprießt, steht eindeutig für die sexuelle Energie, die das ganze Leben vorantreiben kann.
- Von den Wurzeln eines Baumes behauptet man, daß sie die tiefen Gefühle, die Vergangenheit, sowie die Verbindung zwischen den Menschen und der Erde zeigen. Richtiger wäre die Aussage, daß sie das Vermögen des Menschen darstellen, zu den praktischen Seiten des Lebens zu stehen und sich seines Daseins zu erfreuen. Sich ausbreitende Wurzeln bedeuten die Bereitschaft, Offenheit zu zeigen, wohingegen tiefgehende Wurzeln eher auf Zurückhaltung schließen lassen.
- Der Stamm des Baumes gibt Hinweise, wie man seine Kräfte einsetzt und wie man für die Umwelt nach außen hin auftritt. Ein rauher Stamm verbildlicht eine rauhe Persönlichkeit, wohingegen ein glatter Stamm von mehr Eleganz zeugt.
- Schütteln des fruchtbehangenen Baumes verspricht ebenfalls zukünftiges Glück und Erfolge.
- Unter einem Baum sitzen kann Sicherheit oder das Bedürfnis danach bedeuten; man will sich gleichsam von der Baumkrone gegen Gefahren beschirmt wissen.
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Klettern auf einen Baum kann einmal einen besseren Überblick über die Lebenssituation verkünden; teilweise zeigt das aber auch an, daß man aus eigener Kraft in eine höhere, gesicherte Position aufsteigen wird oder seine Hoffnungen und Fähigkeiten einsetzt, um etwas zu erreichen. Man überlege, wie schnell oder langsam man kletterte und wie man sich fühlte, als man schließlich die Spitze erreichte?
- Klettert man auf einen Baum und sahen dabei Leute zu, hat man den Wunsch nach Anerkennung und Bestätigung.
- Wer zu hoch auf einen hohen Baum klettert, wagt sich auch im Wachleben meist etwas zu sehr vor und kann darum leicht tief fallen.
- Wer vom Baum stürzt, dem fällt es schwer, die eigene Lage richtig zu beurteilen. Es ist die Warnung, daß man vielleicht bald einen Schaden erleiden und dafür auch noch Spott ernten wird; weil man vorher zu hoch hinaus wollte und deshalb scheitern mußte.
- Träume in denen Bäume gepflanzt werden, können bedeuten, daß ein Vorschlag, der jetzt wenig vielversprechend aussehen mag, im Laufe der Zeit zu Erfolg führen könnte.
- Ein Traum, in dem man ein Baum fällt, deutet auf Erinnerungen oder Ängste vor Verlust hin. Der Verlust mag eine Person im Leben oder eine Sache, die einem lieb war, betreffen.
- hohe Bäume: zeigen Macht und besondere Ehren an;
- ein junger Baum: kündigt eine Geburt an;
- mit grünen Blättern: ein gutes Omen und steht für Zufriedenheit;
- immergrüner Baum: symbolisiert Langlebigkeit oder Unsterblichkeit;
- Besitzer eines oder mehrerer sein: man wird ein langes und gesundes Leben führen;
- Knospen oder junge Blätter sehen: lang gehegte sehnliche Wünsche werden sich nun bald erfüllen;
- für Kranke: Genesung, wenn der Baum gesund und blühend;
- einen blühenden sehen oder unter einem sitzen: großes persönliches Glück;
- mit Früchten beladen sehen: man hat gute Aussichten; weist auf ein erfolgreiches Leben;
- Früchte von einem abreißen: ein Abenteuer;
- einen schütteln: Glück;
- auf einem Baum hinaufklettern oder darauf sitzen: zeigt Vorteil und Ehren an; gesicherte Stellung; auch: man wird sich durch zuviel Ehrgeiz recht unbeliebt (oder Feinde) machen;
- von einem Baum herunterfallen: Gefahr, unter Umständen sogar Tod; dem Spott ausgesetzt sein;
- unter grünen Bäumen sitzen: gute Nachrichten erhalten;
- mit einer Freundin unter grünen Bäumen sitzen: unerwartetes Glück, eine frohe Heirat;
- kahler Baum: bedeutet Geldknappheit oder den Verlust einer großen Menge Geldes;
- verdorrter Baum: gilt für schlechte Geschäfte; Mißerfolg und Kummer; Unglück zeichnet sich ab;
- fällen, umfallen, brennen oder vom Blitz getroffen sehen: zeigt irgendein Mißgeschick an, das man unter Umständen vermeiden kann; kündigt eine Krankheit oder eine enttäuschte Hoffnung an;
- gefällter Baum: sagt ein Erlebnis voraus, daß das Leben verändern wird;
- mit Wurzeln herausreißen: Energien und Reichtum verschwenden.

B

B als Buchstabe erscheint in Träumen geschrieben oder plastisch, kann aber auch ausgesprochen werden. Seine Bedeutung wird (je nach der Schrift, aus dem er stammt) unterschiedlich interpretiert; in der Schreibweise unseres Alphabets ist es meist als Hinweis auf psychische Inhalte zu verstehen, die latent (schlummernd) vorhanden, aber nicht voll bewußt sind. Manchmal kann darin auch die Neigung eines Menschen zum Ausdruck kommen, sich zu sehr in sich selbst zurückzuziehen und von der Mitwelt abzukapseln; dann muß man nach den individuellen Ursachen (vielleicht Hemmungen oder Angst vor Zurückweisung und anderen seelischen Verletzungen) fragen und versuchen, wieder mutiger und zielstrebig aus sich herauszugehen.