Freitag, 8. November 2013

Grundkenntnisse der Traumeutung


Träume sprechen in einer sehr persönlichen und individuellen Bildersprache zu uns.
Träume sind die Sprache der Seele.
Viele Traumbilder haben eine verarbeitende Funktion. Diese Bilder kommen aus den Schichten, die noch in "Bewusstseinsnähe" sind, hier verarbeitet die Seele das alltägliche Geschehen. Andere Traumbilder kommen aus tieferen Schichten des Unterbewusstseins. Diese Bilder zeigen, was tiefer in uns vor sich geht.
Wenn Du Dich mit deinen Träumen beschäftigst, veränderst Du Dein Leben.Du fängst an Dich und das, was Du erlebst, bewusster zu betrachten. Du lebst bewusster.
 
Tag und Nacht im Traum
Der Tag weist auf unseren bewussten Bereich hin, die Nacht auf unseren unbewussten Bereich.
 
Traumumgebung
 
Befindest Du Dich in deinem Traum in bekannten oder in unbekannten Gegenden ? Oder bist Du in einer Gegend, die Dir zwar fremd ist, die Dich aber an eine bekannte Gegend erinnert ?
Die Umgebung der Traumhandlung weist darauf hin, auf Bereiche Deines Lebens sich der Traum bezieht. Träumst Du von Deinem Arbeitsplatz, bezieht sich der Traum wahrscheinlich auf psychologische Zusammenhänge, die mit Dir und Deiner Arbeit an Deinem Leben zu tun haben. Sie können aber auch einfach mit deinem Arbeitsplatz in Verbindung stehen.

Personen und Lebewesen im Traum
 
Sind es bekannte oder unbekannte Personen ? Männlich oder weiblich ? Bekannte oder unbekannte Tiere? Oder sind da noch andere Wesenheiten?
Hier geht es meistens um die in uns steckenden bewussten oder kurz vor der Grenze zur Bewusstheit stehenden Eigenschaften, Angewohnheiten und Wesenszüge.Träumen wir von einer bekannten Person, von der wir wissen, dass sie im realen Leben sehr hilfreich ist, dann geht es im Traum meist auch um diese Eigenschaft.Das ist auch bei unbekannten Personen so, sie sind nur tiefer in Deinem Unterbewusstsein verborgen. Erzeugt diese unbekannte Person in Dir Unbehagen, dann zeigt das in welchem Grad Du die Eigenschaft, die diese Person darstellt, in Dir ablehnst. Wie stark diese Ablehnung zu Tage kommt, hängt von Deiner Offenheit zu Dir selbst ab, aber auch davon, wie sehr Dein Bewusstsein über dich dominiert.
Ablehnung ist eine Form von Affinität und immer wenn Du mit Affinität reagierst, sollte das ein Zeichen sein, das Du mit der entsprechenden Thematik etwas zu tun hast. Manchmal lässt Dich eine bestimmte Thematik auch ganz gelassen sein, dann hast Du das Entsprechende meist schon verarbeitet und kannst damit umgehen.
C.G. Jung bezeichnet unbekannte Personen als "Animus" bzw als "Anima". Dabei handelt es sich um den inneren gegengeschlechtlichen Anteil in jedem von uns. Dieser Anteil wird von unseren Eltern geprägt und wird später in der eigenen Partnerschaft unbewusster weise auf den Partner projiziert bzw. ist maßgeblich an der Wahl des Partners beteiligt . . . dementsprechend versuchen wir, unser "Gegenstück" im Partner zu finden. Die Mutter prägt die Anima des Sohnes, der Vater prägt den Animus der Tochter.
 
Bei Tieren werden Themen behandelt, die eher animalischen, instinktiven Ursprungs oder tief in unserer Entwicklungsgeschichte sitzende Verhaltensweisen sind. Es kommt auch immer auf das Verhältnis des Träumers zum Traumtier an.
 
Wesenheiten sind schwieriger zu beurteilen. Wenn sie nicht gerade einen archtypischen Charakter darstellen, dann solltest Du sie befragen. Nimm Dir eine ruhige Minute Zeit und vertiefe Dich nochmal in Deinen Traum. Konzentriere Dich auf den zu Befragenden und stell ihm dann Fragen. Die Antwort wird Dir in den Sinn kommen. 

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