Freitag, 3. Oktober 2014

Was passiert Nachts in meinem Gehirn ?

Wie schafft das Gehirn eine neue Welt ?
Plötzlich schweben wir, die Welt um uns herum scheint stillzustehen, nur ein rosa Elefant fliegt ruhig an uns vorüber. So oder so ähnlich sehen die Welten aus, in denen wir uns im Traum aufhalten - eine unglaubliche Leistung unseres Gehirns ! Den jedes kleinste Detail kommt einzig aus uns selbst heraus, wird zu 100% vom Gehirn erschaffen und von uns im Moment des Träumens als real empfunden. Hirnforscher fanden heraus, dass unser Gehirn dabei Unmengen Dopamin ausschüttet - ausgerechnet jenes Hormon, das uns wach und leistungsfähig macht. Und das hat einen Sinn : Unser Körper ist im Schlaf gelähmt und von der realen Welt abgeschnitten, hungert also förmlich nach den Eindrücken der Traumwelt. Und dieses unmittelbare Erleben ermöglicht uns der Traum durch das Dopamin : "Es erlaubt dir, virtuell alles zu tun, was du willst", sagt US-Traumforscher Mark Solms.
 
Können Träume meine Gesundheit gefährden ?
Schrecken wir aus einem Traum hoch, der uns für kurze Zeit verstört blinzeln lässt, bevor wir wieder einschlafen, dann haben wir die REM-Phase live erlebt. In der Neuroforschung nimmt diese Zeitspanne eine immer wichtigere Rolle ein, da wir in ihr die meisten Träume erleben. In dieser Schlafphase erhöhen sich der Blutdruck und die Atemfrequenz, der Puls wird schneller - das ist purer physischer Stress, etwa so anstrengend, wie einen Berg hochzuradeln.. Für Menschen, die dafür anfällig sind, erhöht sich jetzt das Risiko einer Herzattacke. Mehr noch : Der REM-Schlaf regt die Amygdata an, ist also mit dem Angstzentrum des Gehirns verbunden. Alpträume finden ausschließlich in dieser Phase statt.
 
Können mich Träume trainieren ?
Das schlafende Gehirn bewirkt mehr als jedes Trainingszentrum - weiß Schlafforscher Daniel Erlacher, der ein Vertreter einer ganz neuen Traumforschungsdisziplin ist. Er untersucht Klarträume im Schlaflabor (Träume, die wir bewusst lenken können). Was dabei im Gehirn passiert ? Der für das logische Denken zuständige Frontallappen, der beim Träumen normalerweise ausgeschaltet ist, ist beim Klartraum aktiv. "Der Träumende merkt, dass er träumt, wacht aber davon nicht auf. Stattdessen läuft der Traum weiter und lässt sich von nun an willentlich steuern." Was uns zu erstaunlichen Leistungen verhelfen kann : "Bei Versuchen zeigte sich, dass diejenigen, die einen Wurf in einem Klartraum übten, sich tatsächlich verbesserten. Ein Traum ist wie das Erleben selbst, beansprucht die gleichen neuronalen Verbindungen im Gehirn. Der Traum wirkt viel tiefer, fühlt sich echt an. Und gleichzeitig ist das Erleben bewusst steuerbar. Ein Sprung lässt sich im Traum sogar in Zeitlupe durchführen."

Was verraten Träume über meinen Körper ?
Wir spüren noch keine Schmerzen oder andere Symptome, aber die Krankheit ist bereits im Entstehen. Wissen unsere Träume früher darüber bescheid als wir ? Viele Berichte legen nahe, dass unser Körper Infos über seinen Zustand durch Träume ausdrückt. Dem Mediziner B. Siegel berichtete ein Patient, dass er wiederholt von heißen Kohlen träume, die ihm ein Folterer direkt unters Kinn halte. Tests ergaben, dass der Mann an Schilddrüsenkrebs litt. "Träume können wie Röntgenstrahlen funktionieren", bestätigt Robert L. Van de Castle (Mediziner). Wenn Träume plötzlich mehr Gewalt enthalten, man immer wieder von einem Angreifer träumt, den man abwehren muss, kann das auf eine neurodegenerative Krankheit wie Parkinson hinweisen, die aber unter Umständen erst 2 oder 3 Jahre später diagnostiziert werden kann.

Welche Träume schützen meine Seele ?
Träume sind ein Mittel des Gehirns, die Schwere von Sorgen zu mildern. "Es ist fast, als ob man einen inneren Therapeuten hat, mit dem man seine Gefühle so weit verarbeitet, dass sie bis zum Morgen nicht mehr als so schlimm empfunden werden", sagt Rosalind D. Cartwright (Psychologin). Sogar depressive Episoden lassen sich damit mildern. Auch Träume, die uns in schweren Zeiten vergangenes Schönes wieder nahebringen, können eine große seelische Unterstützung sein.

Was bedeutet es, wenn ich von meinem Partner träume ?
Im Laufe der Menschheitsgeschichte haben sich im Gehirn bestimmte Muster entwickelt, die uns dabei helfen, den richtigen Partner zu finden. Was lange nicht bekannt war : Träume sind auch hier sehr wichtige Kontrollinstanzen, die verblüffend genau - und in der Regel besser als wir - wissen, wie es um unsere Beziehung bestellt ist. Wer sicher an den Partner gebunden ist, träumt auch öfter von ihm, etwa davon, wie er oder sie um Hilfe bittet. Eine US-Studie hat ergeben, dass Träume von Affären des Partners bei Beziehungen, in denen es ohnehin kriselt, den letzten Anstoß zur Trennung geben können.

Wozu sind Albträume gut ?
Flug- oder Fallträume, Albträume vom Tod geliebter Menschen, Verhinderungsträume vom Zu-spät-Kommen, Horrorvisionen vom Angriff eines Raubtiers oder vom Ertrinken - Träume sind ein bedeutender Weg des Gehirns, Gefahren zu simulieren, damit der Träumende im Wachzustand auf sie vorbereitet ist. Ebenso wie unsere Vorfahren träumten, von Wölfen verfolgt zu werden, träumen wir das heute auch, obwohl wir wohl nie einem Wolf in freier Wildbahn begegnen werden. Der Albtraumspezialist Antii Revonsuo ist davon überzeugt, dass die Mechanismen, stresserfüllte Momente im Traum zu proben, bis an unser Lebensende erhalten bleiben. Revonsua : "Ohne Albträume würde die Menschheit nicht existieren."

Warum träumen wir immer das Gleiche ?
Wieder steht er vor der Physikprüfung und weiß ganz genau, er kann sie gar nicht bestehen. Er fühlt sich wie ein Erstklässler, der sich für den Nobelpreis bewerben soll - er erlebt gerade einen Prüfungstraum. Neuroforscher wissen, das wiederkehrende Träume so universell sind wie Gefühle. Viele Menschen haben Angst vor Prüfungen. Diese Angst setzt sich im Unterbewusstsein fest und wird immer dann als Motiv abgerufen, wenn wir an Ängsten leiden oder unter Stress stehen. Denn was ist der Prüfungstraum anderes als die Angst vor dem Scheitern ?

Machen mich Träume klüger ?
Gute Ideen entstehen immer dann, wenn zwei Dinge, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben, zusammengebracht werden. Das Bedürfnis, ein Kleidungsstück schnell zu schließen, und der Trick einiger Samen, sich mit Borsten an das Fell vorbeilaufender Tiere zu hängen, sind auf den ersten Blick zwei völlig unterschiedliche Aspekte. Doch sie führten zur Erfindung des Klettverschlusses. Diese kreative Umformung von Gedanken gelingt dem Gehirn auch beim Träumen - und das besonders in den REM-Phasen. "Dann kommunizieren verschiedene Hirnareale miteinander, und das Gehirn assoziiert frei zwischen all den Ideen und Erinnerungen, die es tagsüber gespeichert hat", erklärt Schlafforscherin Sana Medrick. Träume haben aber noch eine weitere Fähigkeit : Sie gehen die Erinnerungen des vergangenen Tages nach wichtigen, neu erlernten Fähigkeiten durch, spielen sie noch einmal nach und verfestigen sie so in unserem Gedächtnis.
 

Dienstag, 23. September 2014

Oase

Psychologische Sicht


Erscheint im Traum eine Oase, kann sie verschiedene Bedeutungen haben, die sich aus dem gesamten Zusammenhang ergeben. Einfach kann die Oase eine Erinnerung an eine Reise sein oder Fernweh ausdrücken. Manchmal tritt sie auch als Ausweg aus einer schwierigen Situation plötzlich im Traum auf, wo man sich die wohlverdiente Ruhe erst einmal gönnen sollte. Wenn Menschen in Schwierigkeiten sind, brauchen sie einen Ort, an dem sie sich selbst zum Ausdruck bringen, an dem sie wieder zu Kräften kommen und ihre Problembewältigungsfähigkeiten entwickeln können. Eine Oase kann im Traum einen solchen Ort darstellen, besonders wenn sich der Träumende verirrt hat. In diesem Fall symbolisiert die Oase im Traum einen Schutzraum. Es kann aber auch sein, daß der Träumende nachdem sein Leben längere Zeit relativ eintönig verlaufen ist, interessante und neue Eindrücke und Gefühle gewonnen hat, die sich dann im Traum im Bild der Oase zeigen. Wer die Oase im Traum verläßt, könnte nach einer Zeit der Ruhe und der Besinnung in eine Welt voller Anfeindungen zurückkehren oder vielleicht auch um jeden Preis ein Abenteuer suchen.
Allgemein

Für die meisten Menschen ist eine Oase ein Zufluchtsort in der Wüste. Wegen der Verbindung mit Wasser wird die Oase im Traum zu einem Ort, an dem der Träumende jede Erfrischung erhält, die er sich emotional wünscht. Oase kann vor der Mißachtung von Gefühlen warnen, aus denen man Kraft und Energie schöpfen sollte. Verläßt man sie, stehen schwierige Zeiten bevor.

eine sehen: verheißt eine Ferienfreude, Erholungsreise oder sonstige Ausspannung,
 verheißt ein angenehmes Heim,
 bringt dem Genügsamen Freude und Glück,

in einer Wüste eine finden: viele der Wünsche haben sich nicht erfüllt, man ist im Leben zu kurz gekommen, aber man sollte nicht aufgeben,

sich in einer befinden: Ermahnung, in einer Arbeit nicht nachzulassen,
 auch: man wird in kommenden Schwierigkeiten Hilfe von anderen erhalten, Freundschaften werden sich auf diese Weise bewähren,

eine verlassen, um den Marsch in die Wüste anzutreten: ein schwerer Gang steht einem bevor.

mit Palmen: die Reue kommt zu spät,

mit Wasser: es braucht alles seine Zeit, verzage nicht,

mit Kamelen: du wirst dein Ziel erreichen,

mit Reisenden: du kannst von Glück sprechen, deine Geschäfte werden sich zu deinem Vorteil wenden,

ohne Wasser: der Kampf des Lebens macht dich nicht mürbe,

in ihr leben müssen: Einsamkeit.

Spirituell


Auf der spirituellen Ebene stellt die Oase im Traum eine Erfrischung dar. Gleichzeitig steht sie für die Ideen, alten Bedrängnissen zu entschlüpfen.

Neptun

Das Traumsymbol Neptun, also der Planet, ist ein sehr altes Traumsymbol in der Traumdeutung. Um die Traumbotschaft hinter diesem Traumbild genau deuten zu können, müssen die Begleitumstände und andere Traumsymbole gedeutet werden. In der Regel ist der Neptun in der Traumdeutung ein sehr positives Traumsymbol: er verspricht ein hohes Lebensalter und in manchen Fällen kündigt er eine weite Seereise an.
 

 

Montag, 8. September 2014

Magie

allgemein

Wenn der Träumende in seinem Traum Magie anwendet, nutzt er seine Energie, um etwas ohne Anstrengung oder Schwierigkeiten zu schaffen. Er ist dazu in der Lage, die Situation, in der er sich befindet, unter Kontrolle zu halten, damit sich die Dinge zu seinem Gunsten entwickeln und er sie nach seinen Bedürfnissen und Wünschen gestalten kann. Magie sollte nicht mit Hexerei und Spiritismus verwechselt werden. Deutet der Leser sein Traum, so kann er das Gegenteil des Geträumten erwarten. Echte Magie ist das Studium der höheren Wahrheiten der Natur.

betreiben: ermahnt zur größten Vorsicht,

ein Vorhaben mit Magie verwirklichen: es stehen einem angenehme Überraschungen bevor,

wenn andere diese Kunst ausüben: bringt Veränderungen aus unerwarteter Quelle heraus,

einen Magier sehen: verspricht Überraschungen und unerwartete Ereignisse,
 einer Person, die mit höherer Bildung befasst ist: interessante Reisen, Kaufleute werden gute Gewinne machen.
 

 psychologisch


Wenn es im Traum um Magie geht, steht dies im Zusammenhang mit der Fähigkeit des Träumenden, sich mit seiner tiefsten Macht zu verbinden. Hierbei kann es sich um sexuelle Macht handeln, aber auch um eine allgemeine Macht über sein Umfeld.

Spirituell

Auf der spirituellen Ebene ist Magie im Traum das Symbol für eine geheimnisvolle Kraft, die der Träumende nicht versteht und nachvollziehen kann.
 

Labyrinth

psychologisch

Das Bild des Labyrinths ist ein sehr altes archetypisches Symbol. Es ist ein Bild für die Triebhaftigkeit, zu der der Träumende keinen bewussten Weg findet. Ein seelisches 'in die Irre Gehen' wird hier angezeigt, ein 'nicht mehr ein noch aus wissen'. Labyrinth (Irrgarten) bringt die Irrungen und Verwirrungen des Lebens zum Ausdruck, die dem Glück im Weg stehen,- man muss dann intensiv versuchen, durch Selbsterkenntnis zur klaren Orientierung zu gelangen, einen geradlinigeren Lebensweg zu beschreiten. Auf einer rein praktischen Ebene fordert das Labyrinth oder der Irrgarten im Traum den Träumenden dazu auf, die verborgene Seite seiner Persönlichkeit zu erforschen. Es ist mit seinen Sackgassen und Windungen ein ausdrucksstarkes Symbol für das menschliche Wesen. Darüber hinaus verkörpert der Irrgarten verwirrte Gefühle und Vorstellungen oder widerstreitende Bedürfnisse und Meinungen. Auf dem Weg durch diesen Dschungel entdeckt der Träumende seinen Mut und seine Begabung, Probleme zu lösen, sich mit Ängsten und Zweifeln auseinanderzusetzen um erst anschließend seinem Schatten gegenüberzutreten. Auch das Verirren in einer fremden Stadt oder in Straßen und Kellerräumen ist häufig im Traum zu finden und wird vom Träumenden als sehr unangenehm empfunden. Wer glücklich aus dem Irrgarten herausfindet, hat eine schlimme Zeit hinter sich gebracht. Vom Labyrinth wird gar nicht so selten geträumt, wie man vielleicht annehmen mag. Es kann übrigens manchmal auf eine geistig-seelische Verirrung hinweisen, auf eine heimliche Liebe zu einer Person, die sie nach Meinung unserer Mitmenschen nicht verdient hat.

Spirituell


Auf der spirituellen Ebene bezeichnet das Labyrinth oder der Irrgarten im Traum allgemein den Lebensweg des Menschen oder den Weg zum Göttlichen. Es zeigt das menschliche Leben mit all seinen Prüfungen, Verzögerungen und Komplikationen.
 
 
allgemein

sehen: kündet die Aufdeckung eines Geheimnisses an,
auch: man wird in schwierige und verwirrende geschäftliche Angelegenheiten verwickelt, deine Frau wird das häusliche Umfeld unerträglich machen, Kinder und Liebste stellen sich als unausstehlich heraus,

sich in einem befinden: verkündet Angst und Sorgen, auch wird man Geheimnisse enthüllen,

sich im Labyrinth der Dunkelheit  befinden: man wird vorübergehend schmerzhafte Krankheit und Kummer erleben,

aus grünen Reben und Hölzern: scheinbarer Verlust und Verzweiflung wird sich als Glück herausstellen,

aus Schienen: verspricht lange Reisen, man trifft auf interessante Menschen, aber man wird keine finanziellen Gewinne erzielen,

sich in einem verirren: eigene Geheimnisse oder Verirrungen werden zu bedenklichen Situationen führen,
 auch: es besteht die Gefahr, von einem aufrichtigen Freund dominiert zu werden,

aus einem herausfinden: aus den Schwierigkeiten glücklich herausfinden

hineingeraten: man hat unter dem Eindruck vergangener Erlebnisse zu leiden und wird in naher Zukunft einige Probleme zu lösen haben,
 
sich darin verirren und nicht wieder herauskommen: ein langwieriger Prozess steht dir bevor,
 
nach langem Umherirren wieder herausfinden: du wirst schwierige Dinge zu lösen haben

Dienstag, 19. August 2014

Katze

Altes weibliches Ersatzsymbol in Männerträumen.
 
 psychologisch

Katzen werden meistens als Symbole für Weisheit, Klugheit und Glück angesehen. Einige glauben auch, daß sie das Geheimnis von Leben, Tod und Wiedergeburt wahren. Wie in der Mythologie werden Katzen in Träumen mit Fruchtbarkeit und der Aussicht auf einen Neubeginn assoziiert. Die Bedeutung von Katzenträumen kann je nach der Beziehung des Träumenden zu ihnen variieren. Fürchtet der Träumende Katzen, kann eine Katze im Traum Ängste vor bestimmten Aspekten der Persönlichkeit symbolisieren. Ist der Träumende jedoch ein Katzenliebhaber, kann die Katze seine persönlichen Stärken widerspiegeln. Katzen sollen auch die weibliche Seite der menschlichen Natur darstellen. Im Allgemeinen ist die Katze ein sehr selbständiges, unabhängiges Tier, das zwar die Freundschaft des Menschen sucht, sich ihm aber nicht unterwirft. Im Traum kann sie daher auf Individualität aber auch Egozentrik hinweisen. Sie ist aber auch ein sehr sensibles Tier und steht deshalb auch für die Gefühlsseite des Träumenden. Ihre Verspieltheit kann sich auf die Sexualität des Träumenden beziehen, die aber weniger leidenschaftlich zu verstehen ist, mehr den Wunsch nach Zärtlichkeit versinnbildlicht und symbolisiert, daß er sich sexuell noch auf der animalischen, spielerischen Stufe befindet. Allgemein kann das Tier auch vor Hinterlist und Falschheit warnen oder auffordern, mehr der Intuition zu vertrauen. Sie umreißt auch das katzenhaft Ungebundene, das zwar mit Samtpfötchen das Ziel - meist sexueller - Wünsche zu erreichen sucht, aber dann mit scharfen Krallen zupackt und nicht mehr losläßt. Übersetzt auch die 'wilde' Katze im Wesen einer Frau, das Triebhafte, das im Wachbewußtsein oft scheu überdeckt und nur im Traum in Gestalt dieses Tieres offenbart wird. In Frauenträumen steht dieses Traumbild auch für charakterliche Eigenschaften wie ausgeprägte Individualität, Egozentrik und ein unstetes Wesen. In Männerträumen ist die Katze manchmal Ersatzbild der Frau, die man sexuell besitzen möchte.
 

Weitere Begleitumstände sind



Träume von Katzen können auch persönliches oder finanzielles Glück vorhersagen.

Eine weiße Katze steht für eine zarte Liebe, die man für einen Menschen empfindet.

Eine gefleckte Katze steht für sehr leidenschaftliche Gefühle.

Eine Katze die im Traum getötet oder weggejagt wird, kann als Omen für mögliches Unglück ausgelegt werden.

Eine kratzende Katze symbolisiert den Wunsch, das Territorium zu verteidigen, besonders wenn sie sich von jemand bedroht fühlt.

War die Katze ruhig, sieht die Zukunft viel versprechend aus.

War die Katze wütend oder feindselig, kann sie eine negative Seite der Persönlichkeit darstellen.

Die Augen einer Katze können bedeuten, daß man die Lösung zu einem vertrackten Problem findet oder Licht am Ende des Tunnels sieht.

Eine miauende oder weinende Katze wird oft als Zeichen dafür gesehen, daß jemand hinter dem Rücken über einen spricht. So ein Traum kann Gefühle der Unsicherheit über Freunde und Mitarbeiter hervorheben. Man denke über das Geräusch und die eigene Reaktion darauf nach. Hatte man den Mut sich der Katze zu nähern, oder jagte einem das Miauen Angst ein?

Hatte die Traumkatze neun Leben, ist dies mit dem Überwinden vielfältiger Hindernisse verbunden. Die Zähigkeit dieser Katze kann die eigene innere Stärke und Beharrlichkeit in einer Notsituation darstellen.

Spirituell


Die Ägypter verehrten in der Katze symbolisch die Göttin Bastet, doch eine Beziehung zum Dämonischen wird ihr nachgesagt.

Jesus

aus europäischer Sicht

bei ihm sein: bedeutet Hilfe und Ende aller Not,
am Kreuz sehen: man wird von einem Leiden erlöst werden.
 aus arabischer Sicht
sehen: Hilfe in der Not,
am Kreuz: du wirst Schweres tragen müssen,
im Grab: bald ist die böse Zeit vorbei,
Auferstehung: deine gute Zeit beginnt, Glück und Segen,
sprechen: ein Trost wird dir zuteil.

psychologisch

Ein archetypisches Glaubenssymbol des Leidens und Duldens. Missions- und Vorbildtraum.